Titelbild Flyer Online-Zulassung ab 25.11.13

Zulassungsstelle

Bahnhofstraße 44
66663 Merzig
Telefon: 06861 / 80-300
Telefax: 06861 / 80-333
strassenverkehr@merzig-wadern.de

Öffnungszeiten in Merzig
mo und do:    7.30 - 15 Uhr
di, mi und fr:  7.30 - 11.30 Uhr
und nach Terminvergabe

Außenstelle Wadern
(nur für Bürger der Stadt Wadern und der Gemeinde Weiskirchen)

Oberstraße
66687 Wadern
Telefon: 06871-507-237
Telefax:  06871-507-239
strassenverkehr@merzig-wadern.de

Öffnungszeiten in Wadern

mo bis fr:   8.00 - 11.30 Uhr


Wunschkennzeichen &
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Zulassungsstelle

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Verlust der Fahrzeugpapiere

Sie haben Ihre Fahrzeugdokumente (Zulassungsbescheinigung Teil I/Fahrzeugschein und/oder Zulassungsbescheinigung Teil II/Fahrzeugbrief) verloren, bzw. können diese nicht mehr auffinden. Daher werden von Ihnen Ersatzdokumente benötigt. Grundsätzlich muss der eingetragene Fahrzeughalter unter Vorlage seines Ausweises den Verlust des Dokuments erklären. Dies ist mit einer eidesstattlichen Versicherung über den Verlust des jeweiligen Dokumentes, bei einem Sachbearbeiter Ihrer Zulassungsbehörde oder einem Notar Ihrer Wahl schriftlich zu erklären.
Vor Ausstellung einer Zulassungsbescheinigung Teil II (Ersatzbrief) muss der Verlust der bisherigen Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) bundesweit im Bundesverkehrsblatt veröffentlicht werden. Deswegen kommt es zu einer Bearbeitungszeit von ca. zwei bis drei Wochen.

Notwendige Unterlagen:
Bei Verlust der Zulassungsbescheinigung Teil I oder Teil II
• Persönliches Erscheinen des eingetragenen Fahrzeughalters
• Vorlage des Personalausweises und Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung über den Verlust des Fahrzeugdokumentes, alt. Vorlage der eidesstattlichen Versicherung, welche bei einem Notar Ihrer Wahl abgegeben wurde
• Bericht der letzten Hauptuntersuchung, sofern aus den (noch vorhandenen Fahrzeugdokumenten nicht ersichtlich)
• Die evtl. noch verbliebene Zulassungsbescheinigung

Hinweis:
Die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung kann nicht an Dritte bzw. bevollmächtigte Personen delegiert werden (keine vertretbare Handlung). Bei Firmen können ausschließlich Inhaber, Geschäftsführer, Prokuristen oder Fuhrparkleiter (entsprechende Legitimation erforderlich) eine eidesstattliche Versicherung im Namen der Firma abgeben.

Sonderfälle:
Betreute Personen:
Bei betreuten, behinderten bzw. pflegebedürftigen Personen, kann der gesetzlich oder vertraglich bestellte Betreuer (Vorlage des Betreuerausweises, gerichtliche Verfügung oder ähnliches ist zwingend erforderlich) die entsprechenden Erklärungen im Rahmen einer formellen Niederschrift (die Abnahme von eidesstattlichen Versicherungen wird in diesen Fällen nicht verlangt) bei der Zulassungsbehörde abgeben. Im Betreuungsvertrag muss eine vollumfängliche Vertretungsbefugnis gegeben sein.

Erbschaftsfälle:
Ist der bisherige Fahrzeughalter verstorben, sind die durch Testament bestimmten Erben, bzw. die Erben im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge Rechtsnachfolger des verstorbenen Fahrzeughalters. In diesem Zusammenhang auftretende Brief- und Scheinverluste bzw. Brief und Schein können von den Erben nicht mehr aufgefunden werden, ist die Abnahme einer eidesstattlichen Versicherung ebenfalls erforderlich.

Die Erbberechtigung ist wie folgend der Zulassungsbehörde nachzuweisen:
• Vorlage des Testaments in Kopie
• Vorlage eines Erbvertrages in Kopie
• Vorlage eines Erbscheins in Kopie

Im Falle einer Erbengemeinschaft ist der Zulassungsbehörde zusätzlich eine Erklärung vorzulegen, dass die Erbengemeinschaft eine Person (aus der Erbengemeinschaft) bevollmächtigt, den Verlust der Fahrzeugdokumente zu erklären und die Ersatzdokumente in Empfang zu nehmen. (Wichtig: Alle Erben müssen diese Erklärung unterschreiben und die Personalausweise vorlegen)